Es wird Herbst.

All work and no play...

Fahrrad winterfest machen. Mantel anziehen. Handschuh suchen.

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Stromausfall

Gestern Abend, kurz nach 23 Uhr, machte es lautlos „fipp“ und der Strom war weg. Oh, ein Lob an dich, du lauer, sternenklarer Sommerabend! Die Vögel singen, die Luft noch warm vom Tag…
Kein Strom? Das heißt auch: kein Fernseher, kein Internet, kein Telefon. Endlich Ruhe und Zeit, Herzchenaugen, hach. Berichte über legendären Babyboom 9 Monate danach gehören zum Standard des urbanlegendären Erzählinstrumentariums, so dass das Stichwort Stromausfall irgendwie selbst zur erogenen Zone wird. Kerzenlicht, Stille – und ich bin damit beschäftigt, meinen Kühlschrank zu zertrümmern. Denn er hat einen Spannungsverlustwarner (sic!), der ultraschrille Piepstöne von sich gibt, sollten die Kühltemperaturen mal ein Fitzelchen absinken. Allein, dieser Spannungsverlustwarner hat keinen Ausschalter. Warum auch? Ist ja auch mindestens so wichtig wie ein Höhenmesser im Flugzeug. Und dass er keinen Saft hat, interessiert den Liebherr nicht im geringsten. Das Ding ist offziell tot, Flatline-piiiiiiiiiiep- aber schreien kann es noch. Pieeep, pieeep, pieeeep…sei still! Sei still! Stii-hiilll!! Würdest du endlich still sein bitte!??!! Piiieep, pieeep, lachte er, und gurgelte ein leises „I’m afraid, I can’t do that“. Um Mitternacht war das Licht wieder da, der Kühlschrank beruhigte sich wieder. (Bis er endlich still war, dauerte es noch ein paar Grad.)

Seit Jahren bin ich schon der Meinung, dass es für alles im Leben irgendeine entsprechende Folge Friends gibt. Hier der Beweis für meine Episode gestern: Phoebe’s Fire Alarm.

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Wenn ich mal schnell 20 Kilo für einen Film zunehmen muss, dann fahre ich nach Holland.

Coffee and Icecream

Nicht nur wissen sie hier, wie man Koffie servieren muss, sondern kredenzen auch noch Köstlichkeiten, von denen ich vor der Reise nicht zu träumen wagte: zweifach frittierte Pommes mit Satésauce!

Ach, Holland, wie toll!

Tulip Palace

Und dann gibt es Blumenfelder, quadratisch, hysterisch-bunt, so weit das Auge reicht. Überall Wasser, immer Wind, die leichte Brise, die mit dir spielt. Nachts malt dir der Leuchtturm Kringel an deine Wand. Wenn du Glück hast, besucht dich am Sonntag ein Reiher.

Lazy Day in Amsterdam

Und dann einfach mal den Ernst der Lage vergessen und das Dosenpfand dran geben.

Cheers

Mehr kleine Impressionen hier.

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Eis kann ganz schön hart sein, wenn man fällt

Nun war das Wetter ja die meiste Zeit des zurück liegenden immer noch andauernden Winters zu kalt, zu verschneit, kurzum: zu wenig eisbahntauglich. Die Alster war diese Saison die wahre Eisprinzessin.

Ich kann also eigentlich gar kein repräsentatives Bild zeichnen, aber „die Eisbahn“ scheint mir wirklich irgendwie nicht mehr so wie früher zu sein. Gut, früher war die Welt groß undsoweiter, aber, aber Folgendes: ich war ja schon leicht misstrauisch als schon vor dem Gelände massentauglicher Indie blecherte, anstelle des erwarteten, gepflegten, UtzzzUtzzzUtzzzz, auf das man sich insgeheim ja immer auch freut. So eine Art auditive Wartezimmerzeitschrift.
Dann das halbe Dutzend Eisbahnproleten, das seine Tricks vollführte, wie z.B. um die eigene Hand zu zirkeln, aber immer höflich auswich, wenn unsereins halbsicher daran vorbei schoss. Sind die nicht früher immer viel krawalliger gewesen?
Im abgetrennten Bereich übten die Vereinsmeier ihre Pirouetten, ließen sich triezen oder übten, übten, übten einfach nur ihre Kür mit iPod.
Alles war so friedlich und harmonisch, wenig geschmacklos, und auch die üblichen Bahnstarrer (normalerweise pubertäre Jungsgruppen, inkl. einiger lautstark ausgeführter Inititionsriten usw.) gehörten nicht zum Inventar. Ja, wo waren wir denn? Dienstag, 20:30 Uhr? Kunsteisbahn Wallanlagen?

Ich hatte leider keine Zeit, die gerade verstrichenen Olympischen Winterspiele annähernd zu verfolgen, aber vielleicht wäre ich ja nicht so überrascht gewesen, hätte ich mich mal mehr mit dem heutigen Standard des Leistungssports Eiskunstlaufen oder auch Eistanz befasst:

(via)

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Geh weg!

Warten.

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Spülmaschine, Geschirrspüler, Potato, Potato!

Ich sage sie: die Spülmaschine! Seit heute ist sie da!
Man sollte sie aber eigentlich „die Friedensbringerin“ nennen.

Wann immer Menschen zusammen leben, gibt es wohl zwangsläufig irgendwann Gezänk über den Abwasch. Man wundert sich zunächst, wieviel Dreck z.B. nur zwei Personen anhäufen können, wenn sie etwa nur einmal am Wochenende fein kochen. Oder, man ist eigentlich die ganze Woche unterwegs – wo kommt das dreckige Geschirr her, bei den Arbeitszeiten, herrjeh noch mal? Ich bezweifle auch nicht, dass in manchem Beziehungsstreit nur deswegen Teller fliegen, weil man sich dann den Abwasch spart…aber das ist nur eine Vermutung.
Meine Anekdote zum Thema ist aus meiner Zeit in Southampton, wo ich in einer WG mit drei Jungs zusammen wohnte, die ein sehr entspanntes Verhältnis zum Abwasch hatten, frei nach dem Motto „mach ich’s heut nicht, machst du’s morgen“. Da hatten meine Spülhände ihre wohl härtesten Zeiten. Ich werde nie vergessen, wie ich nach den Weihnachtsferien zurückkehrte und meinem Mitbewohner beim Anblick neuerlicher krustiger Tellertürme halb weinend, halb maulend zujammerte: „I had a dishwasher back home!“ und er nur entgegnete „What should I say? Back home, we have a maid!“
Gut, das erklärt vielleicht seinen nicht ganz ausgereiften Umgang mit der Thematik Haushalt an sich, aber das ist auch eine andere Geschichte. Und ja, kein Witz, das mit der Maid. Es waren etwas adelige Verhältnisse bei ihm.
Sagen will ich eigentlich nur Folgendes: da ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zukunft kein Hauspersonal engagieren werde – ach, gutes Personal ist ja heutzutage auch so schwer zu bekommen!- ist diese Spülmaschine der Gipfel des erreichbaren Luxus für mich.
Ich bin glücklich!

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Schwere Wahl.

Tough choice.

Es ist ja nicht so, dass mit abnehmenden Optionen die Entscheidungsfähigkeit steigen würde.

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