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Eis kann ganz schön hart sein, wenn man fällt

Nun war das Wetter ja die meiste Zeit des zurück liegenden immer noch andauernden Winters zu kalt, zu verschneit, kurzum: zu wenig eisbahntauglich. Die Alster war diese Saison die wahre Eisprinzessin.

Ich kann also eigentlich gar kein repräsentatives Bild zeichnen, aber „die Eisbahn“ scheint mir wirklich irgendwie nicht mehr so wie früher zu sein. Gut, früher war die Welt groß undsoweiter, aber, aber Folgendes: ich war ja schon leicht misstrauisch als schon vor dem Gelände massentauglicher Indie blecherte, anstelle des erwarteten, gepflegten, UtzzzUtzzzUtzzzz, auf das man sich insgeheim ja immer auch freut. So eine Art auditive Wartezimmerzeitschrift.
Dann das halbe Dutzend Eisbahnproleten, das seine Tricks vollführte, wie z.B. um die eigene Hand zu zirkeln, aber immer höflich auswich, wenn unsereins halbsicher daran vorbei schoss. Sind die nicht früher immer viel krawalliger gewesen?
Im abgetrennten Bereich übten die Vereinsmeier ihre Pirouetten, ließen sich triezen oder übten, übten, übten einfach nur ihre Kür mit iPod.
Alles war so friedlich und harmonisch, wenig geschmacklos, und auch die üblichen Bahnstarrer (normalerweise pubertäre Jungsgruppen, inkl. einiger lautstark ausgeführter Inititionsriten usw.) gehörten nicht zum Inventar. Ja, wo waren wir denn? Dienstag, 20:30 Uhr? Kunsteisbahn Wallanlagen?

Ich hatte leider keine Zeit, die gerade verstrichenen Olympischen Winterspiele annähernd zu verfolgen, aber vielleicht wäre ich ja nicht so überrascht gewesen, hätte ich mich mal mehr mit dem heutigen Standard des Leistungssports Eiskunstlaufen oder auch Eistanz befasst:

(via)

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